INFORMATION ZUR DATENVERARBEITUNG

ZUM KAUF im Webshop

Der Verantwortliche erteilt im Rahmen eines Kaufs im Webshop aufgrund der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 über die Verarbeitung der personenbezogenen Daten natürlicher Personen und der einschlägigen Rechtsnormen der Mitgliedstaaten die folgende Information.

Der Webshop beschäftigt sich mit dem Verkauf alkoholhaltiger Erzeugnisse. Aufgrund von § 16/A des Gesetzes Nr. CLV von 1997 über den Verbraucherschutz ist der Verkauf von alkoholhaltigen Getränken an Personen unter achtzehn Jahren verboten. Angesichts des oben Dargelegten weisen wir die betroffenen Personen darauf hin, dass sie, wenn sie das 18. Lebensjahr nicht vollendet haben, den Webshop nicht in Anspruch nehmen dürfen!

 

1.     Verantwortlicher

Name: Etyeki Kúria Kft.

Anschrift: 2091 Etyek, Öreghegy, Bathori Street 21.

E-Mail: Webshop@etyekikuria.com

Vertreter des Verantwortlichen: László Babarczi

Kontaktdaten des Verantwortlichen in Verbindung mit dem Datenschutzetyek@etyekikuria.com

Begriffe:

„personenbezogene Daten”: alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann;

„Verarbeitung”: jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Abfragen, das Einsehen, die Verwendung, die Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, der Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung;

 „Verantwortlicher”: die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet; sind die Zwecke und Mittel dieser Verarbeitung durch das Unionsrecht oder das Recht der Mitgliedstaaten vorgegeben, so kann der Verantwortliche beziehungsweise können die bestimmten Kriterien seiner Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vorgesehen werden;

„Auftragsverarbeiter”: eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet;

„Empfänger”: eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht des Mitgliedstaates möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger; die Verarbeitung dieser Daten durch die genannten Behörden erfolgt im Einklang mit den geltenden Datenschutzvorschriften gemäß den Zwecken der Verarbeitung;

„Einwilligung der betroffenen Person”: jede freiwillig für den bestimmten Fall, in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist;

Drittländer: alle Staaten, die keine EWR-Staaten sind.

 

 

2.     Zweck der Datenverarbeitung

2.1.      Bei der Errichtung bzw. Erfüllung des Vertrags

 

Identifikation der betroffenen Person bzw. ihre Unterscheidung von anderen Kunden, Nutzern bzw. Interessenten,

Ihre Unterstützung beim Kauf im Webshop,

Errichtung des Vertrags sowie Festlegung des Inhalts, Änderung, Erfüllung bzw. Verfolgen der Erfüllung des Vertrags,

Inkasso des Gegenwertes des Produkts, Durchsetzung der sich aus dem Vertrag ergebenden Forderungen des Verantwortlichen,

Erfüllung der Pflichten zur Rechnungsstellung bzw. der steuerrechtlichen und buchhalterischen Pflichten des Verantwortlichen,

Zusendung der mit der Leistung verbundenen Rückbestätigung, Zusendung der Systemnachricht(en),

Zusendung der mit der Erfüllung verbundenen Korrespondenz, Mitteilung und Rechtserklärung,

Zusendung der mit dem Transport des Produkts verbundenen Mitteilungen,

Identifikation der zu einer Vergünstigung berechtigten Person, Kontrolle des Bestehens der Bedingungen der Vergünstigung, Durchsetzung der Vergünstigung durch die betroffene Person,

Erfüllung der den Verantwortlichen belastenden Pflichten, Ausübung der ihm zustehenden Rechte,

Durchsetzung und Schutz der Rechte und Ansprüche der Verantwortlichen,

Beschwerdeverfahren, Untersuchung der Mängelhaftungs- und Produktgarantieansprüche, Rechtsschutz gegen die sich daraus ergebenden Ansprüche.

 

2.2.        Datenverarbeitung für Marketingzwecke

 

(Insbesondere: Kontakthaltung, Erhebung der Kundenzufriedenheit, Befragungen mit Fragebogen zur Entwicklung der Leistungen, Schaffung einer Datenbank über neue oder erneuerte Leistungen, Ersuchen zu Direktmarketingzwecken mit Werbeinhalten, Einladung zu Veranstaltungen, Anfertigung von Analysen und Statistiken, Entwicklung der Leistungen)

 

2.3. Bei einer Überwachung mit Kameras

 

Sicherung der Räume des Verantwortlichen,

Schutz der Vermögensgegenstände des Verantwortlichen bzw. Schutz der körperlichen Unversehrtheit und der Vermögensgegenstände der Mitarbeiter und Besucher des Verantwortlichen,

Vorbeugung, Untersuchung und Nachweis der Umstände von eventuellen Unfällen und Straftaten bzw. von Rechtsverletzungen

 

3. Kreis der verarbeiteten Daten:

 

Die von der Gesellschaft verarbeiteten Daten können aufgrund des Zwecks der Datenverarbeitung in die folgenden Gruppen eingeordnet werden:

 

3.1. Zum Vertragsabschluss benötigte Daten: Vor- und Familienname, Wohnanschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der betroffenen Person, Art der Übernahme des Produkts, mit der Zahlung des Produkts verbundene Daten (insbesondere: Zahlungsweise, Zahlungsmittel, Bankkontonummer, Angaben zu Vergünstigungen), Angaben zum bestellten Produkt, Lieferanschrift des Produkts, mit einer eventuellen Beschwerde verbundene Daten

 

3.2. Zur Vertragserfüllung benötigte Daten:

 

3.2.1. Lieferdaten: Name, Telefonnummer und E-Mail-Adresse des Käufers, Art der Übernahme des Produkts, Zahlungsweise, Art und Menge des Produkts, Gegenwert des Produkts (Kaufpreis und Transportgebühren und -kosten zusammen), Lieferadresse, Identifikation der übernehmenden Person (Vorlage eines Ausweises), Name und Unterschrift der übernehmenden Person, mit einer eventuellen Beschwerde verbundene Daten

3.2.2. Mit der Ausstellung der Rechnung verbundene Daten: im Rahmen der Vertragserfüllung verwaltet die Gesellschaft die mit der Zahlung und der Rechnungsstellung verbundenen Daten. Insbesondere der Datengehalt der Rechnung (Name und Anschrift des Käufers, Rechnungsdatum, Zeitpunkt der Erfüllung, Identifikationscode der Bestellung, Art, Menge, Preis und Transportgebühren des bestellten Produkts, Fälligkeit, Angaben zu Vergünstigungen).

3.2.3. Mit der Begleichung der Rechnung verbundene Daten: Zahlungsweise, Zahlungsmittel, Bankkontonummer, Daten einer Zahlung mit Bankkarte.

 

3.3. Anfragen zu Marketingzwecken: Der Verantwortliche verarbeitet den Namen und die E-Mail-Adresse der betroffenen Person für Anfragen zu Marketingzwecken. Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist die Einwilligung der betroffenen Person, erstrangige Ziele der Datenverarbeitung sind die Kontakthaltung, Information und Newsletters zu Marketingzwecken oder ein Direktmarketing laut § 6 Abs. 1 des Gesetzes Nr. XLVIII von 2008.

 

3.4. Daten der Überwachung mit Kameras: der Verantwortliche betreibt in der Weinbar eine Überwachung mit Kameras, Bilder von natürlichen Personen und Bewegungsaufnahmen ohne Ton.

 

4. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung

 

4.1. Zur Errichtung und Erfüllung des Vertrags ist die Verarbeitung der Daten laut den Punkten 3.1. und 3.2.1. gemäß Artikel 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO notwendig: die Datenverarbeitung ist zur Erfüllung eines Vertrags notwendig, in dem die betroffene Person die eine Partei ist oder die Datenverarbeitung vor Vertragsabschluss erforderlich ist, um auf Wunsch der betroffenen Person Schritte zu unternehmen. Die Angabe von Daten ist die Voraussetzung für die Errichtung und Erfüllung des Vertrags. Bleibt die Angabe der Daten aus, kann der Verantwortliche die bestellte Leistung nicht erfüllen.

 

4.2. Die Datenverarbeitung ist zur Durchsetzung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten notwendig, und zwar die Verarbeitung der Daten laut den Punkten 3.1., 3.2.1. und 3.2.3. gemäß Artikel 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO. Das berechtigte Interesse des Verantwortlichen und des von ihm in Anspruch genommenen Transportdienstleisters ist daran geknüpft, seine Ansprüche gegenüber dem Käufer geltend zu machen (insbesondere Kaufpreis, Transportgebühr, Schadenersatz), Kundenbeschwerden, Ansprüche auf Produkt- und Mängelhaftung sowie Streitigkeiten mit Verbrauchern zu prüfen, deren vertragsgemäße Erfüllung zu belegen, den Ansprüchen gegenüber Rechtsschutz zu erhalten, seine sich aus alledem ergebenden Ansprüche geltend zu machen, Missbräuchen mit Bankkarten vorzubeugen und mit dem Kartenanbieter abzurechnen.

 

4.3. Die Datenverarbeitung ist zur Durchsetzung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten notwendig, und zwar die Verarbeitung der Daten laut Punkt 3.4. gemäß Artikel 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO. Der Verantwortlichen bzw. die sich im Raum des Verantwortlichen aufhaltenden Personen haben das berechtigte Interesse an Personen- und Vermögenssicherheit sowie an der Vorbeugung und dem Nachweis von Rechtsverletzungen, Unfällen, Ordnungswidrigkeiten und Straftaten.

 

4.3. Zur Erfüllung der auf den Verantwortlichen bezogenen Rechtspflichten (steuerrechtlichen und buchhalterischen Pflichten) ist die Verarbeitung der mit der Ausstellung der Rechnungen und der Zahlung des Gegenwertes verbundenen Daten laut Punkt 3.2.2. gemäß Artikel 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO notwendig.

 

4.4. Aufgrund der Einwilligung der betroffenen Person erfolgt die Verarbeitung der Daten laut Punkt 3.3. zu Marketingzwecken gemäß Artikel 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO: die betroffene Person hat ihre Einwilligung zu der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke erteilt. Die betroffene Person hat das Recht, ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.

 

Der Verantwortliche nimmt kein Profiling vor.

 

 5.     Dauer der Datenverarbeitung

 

Der Verantwortliche verwaltet im folgenden Zeitraum die Daten der betroffenen Person:

die Rechnungsstellungsdaten bzw. die laut Rechnungslegungsgesetz aufzubewahrenden Dokumente, insbesondere die der direkten und indirekten Unterlegung der buchhalterischen Verrechnung dienenden Buchungsbelege (einschließlich der Hauptbuchkonten, Nebenbücher bzw. detaillierenden Register) für 8 Jahre (§ 169 Abs. 1 bis 3 RLG)

die im Gesetz über die Steuerverfahrensordnung (StVerfO) festgelegten personenbezogenen Daten, so die Erfüllungsbelege für 5 Jahre nach dem letzten Tag des Kalenderjahres der Fälligkeit der Steuer (§ 78 Abs. 3 und 4 StVerfO),

die zur Errichtung bzw. Erfüllung des mit der betroffenen Person geschlossenen Vertrags (Daten laut Kapitel 3 Buchstaben a und b) benötigten Daten bis zur Verjährung der Geltendmachung der Mängelhaftungs- und Produktgarantieansprüche,

bei einer auf einer Einwilligung beruhenden Datenverarbeitung: bis zum Widerruf der Einwilligung, doch höchstens für den in der Einwilligung festgehaltenen Zeitraum,

bei einer auf einem berechtigten Interesse beruhenden Datenverarbeitung: bis zum Widerspruch der betroffenen Person (wenn die Interessen oder grundlegenden Rechte und Freiheiten der betroffenen Person gegenüber den Interessen des Verantwortlichen überwiegen), doch höchstens bis zur Verjährung der Ansprüche im Zusammenhang mit der auf einem berechtigten Interesse beruhenden Datenverarbeitung,

bei Kameraaufnahmen für max. 3,5 Monate nach der Anfertigung der Aufnahmen.

 

6.     Information über die Inanspruchnahme eines Auftragsverarbeiters, zur Datenübermittlung berechtigte Personen

 

Der Verantwortliche übermittelt die personenbezogenen Daten der betroffenen Personen nicht in ein Drittland oder an eine internationale Organisation.

 

Bei der Datenverarbeitung übermittelt der Verantwortliche die Daten an den (die) zur Erfüllung des Vertrags mit ihm vertraglich verbundenen Auftragsverarbeiter: den Transport der Produkte ausführende Gesellschaft, IT-Betreiber, Hosting-Diensteanbieter, Entwickler der Internetinhalte, Buchhalter, Online-Zahlungsdienstleister.

 

Der Verantwortliche nutzt Google Analytics, um die Webseitenstatistiken und die demografischen Daten, das Interesse und auf den Webseiten an den Tag gelegte Verhalten der Nutzer zu verfolgen. Die Organisation nutzt ferner Google Search Console zur Suchoptimierung der Webseite und zur Erhebung der Zufriedenheit der Nutzer. Google bietet eine Möglichkeit, die Verwendung von analytischen Leistungen zu begrenzen. Suchen Sie die Webseite von Google auf, um die Nutzung der Daten durch Google Analytics zu widerrufen.

https://tools.google.com/dlpage/gaoptout

 

7.     Kreis der zur Einsicht der Daten berechtigten Personen

 

Die gespeicherten Daten dürfen nur von den Angestellten des Verantwortlichen und bestimmten Angestellten des/der Auftragsverarbeiter(s) eingesehen werden. Die eingesehenen Daten übermittelt der Verantwortliche mit Ausnahme des/der in Punkt 6 angegebenen Auftragsverarbeiter(s) nicht an Dritte.

 

Die Kameraaufnahmen dürfen nur von bestimmten Angestellten des Verantwortlichen und des/der Auftragsverarbeiter(s) und von der betroffenen Person eingesehen werden. Auf die vom elektronischen Überwachungssystem gemachten Aufnahmen können der IT-Betreiber und die zur Firmenzeichnung berechtigten Leiter des Verantwortlichen zugreifen. Die betroffene Person hat auf eigenen Wunsch in Anwesenheit einer der oben erwähnten Personen nur Zugang zu den von ihrer Person gemachten Aufnahmen. Den Zugang muss sie in jedem Fall schriftlich beantragen. Die betroffene Person muss dem Verantwortlichen ihre Eigenschaft als betroffene Person und ihre Identität nachweisen.

 

8.      Gemeinsame Regeln für die Ausübung der Rechte durch die betroffenen Personen, Rechte der betroffenen Personen

 

8.1. Gemeinsame Regeln für die Ausübung der Rechte durch die betroffenen Personen

 

Der Verantwortliche erleichtert der betroffenen Person die Ausübung ihrer Rechte gemäß den Artikeln 15 bis 22 DSGVO. Der Verantwortliche darf die Erfüllung des Antrags auf Ausübung der Rechte der betroffenen Person nicht verweigern, es sei denn, dass er glaubhaft macht, dass er nicht in der Lage ist, die betroffene Person zu identifizieren.

 

Zur Erfüllung des Antrags muss der Verantwortliche die Eigenschaft der den Antrag einbringenden Person als betroffene Person und ihre Identität kontrollieren.

 

Die Geschäftsführung stellt der betroffenen Person ohne unbegründete Verspätung, doch innerhalb eines Monats nach Eingang des Antrags schriftlich, in allgemein verständlicher Form Informationen über die auf ihren Antrag hin ergriffenen Maßnahmen zur Verfügung. Bei Bedarf kann diese Frist unter Berücksichtigung der Komplexität des Antrags und der Anzahl der Anträge um weitere zwei Monate verlängert werden. Der Verantwortliche unterrichtet die betroffene Person innerhalb eines Monats nach Eingang des Antrags über eine Fristverlängerung, zusammen mit den Gründen für die Verzögerung. Stellt die betroffene Person den Antrag elektronisch, so ist sie nach Möglichkeit auf elektronischem Weg zu unterrichten, sofern sie nichts anderes angibt.

Hat der Verantwortliche begründete Zweifel an der Identität der die Rechte als betroffene Person ausübenden Person kann er zusätzliche Informationen anfordern, die zur Bestätigung der Identität der betroffenen Person erforderlich sind.

 

Bei offenkundig unbegründeten oder – insbesondere im Fall von häufiger Wiederholung – exzessiven Anträgen einer betroffenen Person kann der Verantwortliche entweder

a) ein angemessenes Entgelt verlangen, bei dem die Verwaltungskosten für die Unterrichtung oder die Mitteilung oder die Durchführung der beantragten Maßnahme berücksichtigt werden, oder

b) sich weigern, aufgrund des Antrags tätig zu werden. Eine Verweigerung muss begründet werden.

 

Der Verantwortliche kann die Erfüllung des Antrags auch verweigern, wenn er glaubhaft macht, dass er nicht in der Lage ist, die betroffene Person zu identifizieren.

 

8.2. Rechte der betroffenen Personen

 

8.2.1. Auskunftsrecht der betroffenen Person

Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden; ist dies der Fall, so hat sie ein Recht auf Auskunft gemäß Artikel 15 DSGVO.

 

8.2.2. Recht auf Berichtigung

 

Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen unverzüglich die Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung hat die betroffene Person das Recht, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten – auch mittels einer ergänzenden Erklärung – zu verlangen.

 

8.2.3. Recht auf Löschung („Recht auf Vergessenwerden”)

 

Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass sie betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, auf die betroffene Person bezogene personenbezogene Daten ohne unbegründete Verspätung zu löschen, wenn

a) die personenbezogenen Daten für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig sind;

b) die betroffene Person ihre Einwilligung widerruft, auf die sich die Datenverarbeitung stützte, und es keine andere Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung gibt,

c) die betroffene Person Widerspruch gegen eine Datenverarbeitung für eine Direktwerbung einlegt oder die betroffene Person Widerspruch gegen die Datenverarbeitung einlegt und keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Datenverarbeitung vorliegen,

d) die personenbezogenen Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden;

e) die Löschung der personenbezogenen Daten zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht des Mitgliedstaates erforderlich ist, dem der Verantwortliche unterliegt,

f) die Sammlung der personenbezogenen Daten in Verbindung mit dem Angebot von Diensten der Informationsgesellschaft erfolgte, die Kindern direkt gemacht werden.

 

Das Recht auf Löschung kann nicht geltend gemacht werden, soweit die Verarbeitung erforderlich ist

a) zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;

b) zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung laut dem Recht der Union oder des Mitgliedstaates, dem der Verantwortliche unterliegt, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;

c) aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit;

d) für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke, soweit das Recht auf Löschung voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt oder

e) zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

 

8.2.4. Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung

 

Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:

a) die betroffene Person bestreitet die Richtigkeit der personenbezogenen Daten; in diesem Fall gilt die Beschränkung für einen Zeitraum, der es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen,

b) die Verarbeitung ist unrechtmäßig und die betroffene Person lehnt die Löschung der Daten ab und verlangt stattdessen die Einschränkung ihrer Nutzung;

c) der Verantwortliche benötigt die personenbezogenen Daten nicht länger für die Zwecke der Verarbeitung, doch benötigt die betroffene Person sie zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen,

d) die betroffene Person hat bei einer auf einem berechtigten Interesse beruhenden Datenverarbeitung Widerspruch gegen die Datenverarbeitung eingelegt.

 

8.2.5. Recht auf Datenübertragbarkeit

Die betroffene Person hat das Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, die sie einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und sie hat das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern

a) die Verarbeitung auf einer Einwilligung oder auf einem Vertrag beruht und

b) die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.

8.2.6. Recht auf Widerspruch

Die betroffene Person hat das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die auf Artikel 6 Abs. 1 Buchstabe f beruhende Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten Widerspruch einzulegen. In so einem Fall darf der Verantwortliche die personenbezogenen Daten nicht weiter verarbeiten, es sei denn, der Verantwortliche weist nach, dass die Datenverarbeitung durch zwingende rechtmäßige Gründe begründet ist, die gegenüber Ihren Interessen, Rechten und Freiheiten Vorrang haben oder mit der Vorbringung, Geltendmachung oder dem Schutz von Rechtsansprüchen zusammenhängen.

8.2.7. Recht zur Beschwerdeführung, gerichtliche Anspruchsgeltendmachung

Jede betroffene Person hat das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde – insbesondere im Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes –, wenn die betroffene Person der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, oder sie ihren Anspruch vor Gericht geltend macht.  

Kontaktdaten der Aufsichtsbehörde:

Ungarische Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit

Korrespondenzadresse: 1530 Budapest, Pf. 5

Anschrift: H-1125 Budapest, Szilágyi Erzsébet fasor 22/c

Telefon: +36 (1) 391-1400

Fax: +36 (1) 391-1410

E-Mail: ugyfelszolgalat@naih.hu

URL: https://naih.hu

Etyek, 4. September 2020

Etyeki Kúria Kft.